| Ideenjonglieren im Alltag "Erwarte nichts - heute: Das ist dein Leben!" (Tucholsky) |
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Samstag, Mai 10, 2003 bunte Traeume, neues Cast: (gestern mit Jaqueline und ihrem neuen Freund umgezogen) in meiner (neuen) Einzimmerwohnung in einem recht langweiligen, nichtssagenden Haus, 70er Jahre Plastikbau, eine grosse Fensterwand, nicht gerade hell. Resopalmoebel, links ein Bett, daneben eine Art Bank und Esstisch, gegenüber noch eine Bank. Jaqueline, ihr neuer Freund mir und Mark S. gegenüber. Wir haben gekocht und essen nun, recht schweigsam, angenehme Stimmung. Ich weiss, dass Jaqueline bald schwanger sein wird und hoere von ferne oder nur in meinem Kopf die freudige Reaktionen unserer Eltern. (Cut) Mark und ich alleine in dieser Wohnung, am Computer, der am Fenster steht, daneben ein weiteres Bett, wo er heute übernachten wird (und noch ein paar Leute?). Ich bin ein bischen orientierungslos, selbst im Traum weiss ich gar nicht WO das ganze spielt, denn dass es "spielt" und ein Traum ist ist mir bewusst. Es kann Berlin sein, ein Plattenbau vielleicht, auch nach dem überaus heasslichen schwarzweiss krümelig gescheckten Plastikfussboden zu schliessen, der aufbrechende, wellige und vor allem drecküberkrümelte R?nder ohne Abschlussleisten hat. Hier würde ich nie barfuss gehen. (Cut) Der neben mir stehende küsst mich spontan aus heiterem Himmel und das macht den himmel, den ich nur teilweise sehen kann, wirklich heiterer. Ob das aber noch Mark ist weiss ich nicht. (Cut) Ich liege im Bett mit dünner Decke über mir, es ist Sommer und heiss, auf dem Bett neben dem Computer ein paar Meter entfernt koennte Mark liegen oder der, der mich geküsst hat oder keiner. Ich fasse mich an, muss leise sein und es ist als ob ich jetzt erst ganz bewusst bemerke, dass ich nicht sicher bin, ob ich einen Maennerkoerper oder einen Frauenkoerper habe, es ist aufregend und doch ungewoehnlich, eine Neuentdeckung meines noch sich im Veraendern begriffenen Koerpers, jedoch in der Welt in der der Traum spielt einfach eine Moeglichkeit. Es sind nur Details, die mich irritieren und interessieren zugleich. Für eindeutige Zuordnungen zu wenig ausgepraegt. "Ich bin interdisziplinaer" - mit diesem Gedanken und trotz des irritierenden Koerpers verlasse ich dieses Traumspiel und mein wirklicher Koerper hat an bestimmten Stellen einen Waermeüberschuss. posted by Catherine | 5/10/2003 03:30:00 AM
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