Ideenjonglieren im Alltag
"Erwarte nichts - heute: Das ist dein Leben!" (Tucholsky)


Donnerstag, Juni 19, 2003  

Freitag 29.05.
Schon früher fertig als geplant, die letzten Tage waren merkwürdig, an meine direkte Projektnachbarain kam ich gar nicht mehr ran als eine weitere ehemalige Kollegin hinzugeholt wurde. Beim abschliessenden Gespraech mit der Projektleitung vermisse ich Schwung und Elan, es scheint von Hoeflichkeit bestimmt zu sein; mein Gefühl: neutral. Meine Güte, was erwarte ich - da? sie nach 10 Tagen in Jubel ausbrechen? Nun, zumindest geht es weiter, mein Einsatz soll fortgesetzt werden, wie lange haengt vom Kunden ab, vom Budget und so weiter. "Ein paar Tage werden nochmal drin sein, wir melden uns dann". Ich rede auch mit dem Geschaeftsführer abschliessend, dieser ist nach wie vor angetan von der Idee mich laenger zu engagieren. Als ich von den "paar naechsten Tagen" rede, meint er erstaunt, ich solle mit vier bis sechs Wochen rechnen und ich strahle! Yes!!!! In Gedanken überschlage ich schon mein Honorar bei sechs Wochen und wie das meine Finanzen erblühen lassen würde und ich verlasse strahlend und eilig das Büro Richtung Bahnhof, wo mein mal wieder viel zu viel Gepaeck im Schliessfach wartet. Die Zugfahrt nutze ich um das irrwitzige Erlebnis an meinem letzten Abend in Berlin aufzuschreiben. (folgt)

posted by Catherine | 6/19/2003 06:20:00 AM
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