| Ideenjonglieren im Alltag "Erwarte nichts - heute: Das ist dein Leben!" (Tucholsky) |
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Sonntag, Juli 06, 2003 Morgen darf ich dann ohne auch nur einen einzigen Erfolg vorzuweisen auch noch Mikes neues Glück mitanschauen. Das hatte ich mir anderes vorgestellt. Ganz anders. Nichts weiteres ist mir passiert, was jenes Gefühl ersetzt hat. Ich hasse mich dafür, da? ich selbst beim daran denken noch Herzklopfen kriege. Ich WEISS es ist mehr Konditionierung als er selbst, ich wei? ich vermisse eher das Gefühl der Liebe als ihn, den "Schwaetzer" (danke Armin, das hilft paradoxerweise). Und doch, ich werde nicht die sein koennen morgen die ich gerne waere ihm gegenüberzutreten: erfolgreich, liebenswert, entspannt, froehlich und schoen. (SIE wird all das sein, und mein privater Zufallsmagnet ahnt jetzt schon, dass sie in Zusammenhang steht mit einem potentiellen Auftrag, ich sollte es nutzen statt fürchten, zu viele Gedanken und Gefühle dazwischen) "Schau, DIESE tolle Frau hast du VERPASST!" - DAS zu sein dazu bin ich MORGEN nicht in der Lage. WEM muss ich da eigentlich etwas beweisen? Und: was genau? Oder gehe ich mal wieder mit mir zu hart ins Gericht? Analysierend, sezierend, verkopft - nur wenige GEFUEHLE brechen sich Bahn - warum gerade diese vergangenen, jetzt? Sehnsucht ... Sehnsucht nach jemand den es nicht gibt faehrt sich sehr einfach in den eingefahrenen Bahnen des denjenigen den es mal gab bis sie sich verfaehrt. Waere ein verrennen besser gewesen? Ich bin unfaehig zu verdraengen, den Schmutz und den Schlick, ich muss da immer mittendurch und ich weiss nicht ob das an meiner Lust zu Leiden liegt, weil ich mich da inzwischen so gut auskenn in diesen Bahnen oder ob es noch das wahre, schoene gute ist, ob ich deshalb so lange immer erleide, damit die Liebe erliegt bis zum naechsten Auferstehenkoennen. Weil ich weiss, wenn ich liebe dann ganz und tief und lange. posted by Catherine | 7/06/2003 03:53:00 PM
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