| Ideenjonglieren im Alltag "Erwarte nichts - heute: Das ist dein Leben!" (Tucholsky) |
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Donnerstag, August 07, 2003 Es ist verdammt schwer darauf zu achten, da? das Leben nicht an einem vorbeigeht, wenn man so gar kein Geld hat um daran teilzunehmen.... Die Haertesten Wochen was die Finanzen anbelangt fanden leider heute immer noch kein Ende. Alles von der Hitze verlangsamt, sogar Mercury Rev scheinen langsamer zu laufen - the tides of the moon schleppen sich in einem lavartigen Rythmus tief am Boden meines Zimmers vorbei an meinen brennenden Füssen. Gestern bin ich in einem Anflug von Wahnsinn doch mit der Mode gegangen und habe mir statt neuen sandalen - denn es gibt gar keine die mir gefallen - solche schlichten schwarzen Clogs gekauft. Nein, Flips-Flops tue ich meinen krummen Zehen nicht an! Basta. Wow, mir gegenüber sitzt im Nachbarfenster laessig im 4. Stock ein junger Typ, schaetzungsweise 17 oder hoechstens 19 mit abgerissener Jeans, freiem Oberkoerper, glatt und braun und braunen Locken. Mit sensiblem Gesicht lauscht er wahrscheinlich auch Musik. Er redet mit jemandem im Zimmer und gestikuliert unbeholfen, das macht ihn weniger anziehnd und jünger. er scheint kein guter Taenzer, doch sein Koerper ist genau die richtige Mischung aus zum Anbeissen und doch nicht allzu perfekt. Ob er es mitkriegt, wenn ich Fotos mache? Vorgestern nocheinmal die Geschichte mit Mike erzaehlt. Es ist merkwürdig, diesmal von T. gefragt zuwerden, der ihn ja auch mal kurz kannte, der auch mal am Rande dabei war und den ich ja zufaellig wiedergetroffen hab letzte Woche. Den ich damals schon sehr sympathisch fand. Wenn auch zu still. Unser Spaziergang vorgestern zum See im Dunkeln haette man fast romantisch nennen koennen. Zu schoen waere es gewesen wenn uns es gelungen waere das Ruderboot zu entern, leider oder zum Glück haben wir daran geacht das kleine Cafehaus zu inspizieren bevor wir die Bootskette komplett abgewickelt haben. Da WAR in der Tat noch Licht. Wir grüssten die Frau, die dort wohl die letzten Teller abspülte und gingen weiter. Es ist wirklich seltsam - in der Nacht zuvor traeumte ich u.a. von Ina und diesen Traum wollte ich auch schon erzaehlt haben und heute schreibt sie mir - es ist verblüffend - einiges das, wovon ich traeumte ist wohl eingetroffen. Sehr sehr sehr seltsam ist das manchmal ... Hey, Ina, ich vermiss dich, ich hoffe, dass du bald wiederkommst! posted by Catherine | 8/07/2003 10:06:00 AM
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