Ideenjonglieren im Alltag
"Erwarte nichts - heute: Das ist dein Leben!" (Tucholsky)


Donnerstag, September 11, 2003  

"Ich wünsche mir erkannt zu werden und trau mich doch kaum noch auf die Bühne" - dichotomische Motti wie dies bestimmen meine letzten Tage, ach was, Wochen, ja Jahre womoeglich???

Die letzten Bücher die ich gelesen habe wieder verblasst bis auf den Respekt vor dem Wort, vor den Saetzen, die ich nie so hinkriegen werde - und die Müdigkeit, die mich vom eben all dem abhaelt was ich EIGENTLICH gerne machen würde. eigentlich ein scheussliches Wort. Wenn man Geld verdienen muss. So wenig wie im letzten Jahr hatte ich noch nie im Leben seit ich 18 war, das ist beschissen. Wenn nicht schon durch Zeitbegrenzung so wird man doch auch so bewegungsunfaehig, selbst für wichtige Dinge im Leben rein organisatorischer Natur. Ich bin schlampig und unpünktlich. Beziehungsunfaehig auch.

PPS: ... und gehe zuweilen mit mir zu hart ins Gericht, das ist einfacher auszuhalten als mich zu halten, denn wenn ich mich halte, dann kann ich mich nicht mehr halten und versinke in Traurigkeit über die verpassten Gelegenheiten. Gefaehrte kommt nicht nur von fahrender Bewegung sondern auch von Gefahr. Wem riskiriere ich mich?

posted by Catherine | 9/11/2003 04:03:00 PM
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